Mittwoch, 19. Februar 2014

Schizophren - die deutsche Regierung

Nun stellen wir einmal fest. Die Deutschen wollen keinen Genmais. Der deutsche Landwirtschaftsminister auch nicht. Er will die Felder in Deutschland von Gen veränderten Mais frei halten. 

Was würde nun ein halbwegs normaler Mensch bei einer Abstimmung für oder gegen den Genmais machen? Er würde "nein" sagen. Das wäre logisch.

Logisch im Sinne des Wortes handelt diese Regierung aber nie. 

Es gilt, die Interessen der großen Konzerne zu berücksichtigen. Was die Konzerne wollen - ist Gesetz! Es wäre ja noch schöner, wenn wir den Konzernen irgend etwas abschlagen würden. Da ginge eher die Welt unter. Obwohl, wenn wir nur an die Interessen der Konzerne denken, wird die Welt untergehen, d.h., die Welt bleibt bestehen, aber dieses Spezies von Menschen, wird abgeschüttelt werden. Die Spezies Mensch, dessen kleiner Teil nur seinen eigenen Vorteil sieht und der größere andere Teil es geschehen lässt.

Also stimmt man erst gar nicht mit. Enthaltung ist so etwas, wie gar nicht stimmen.

Man lässt es laufen. Ist uns doch egal die Abstimmung - Hauptsache der Genmais kommt. Wir können uns innerhalb der Regierung nicht einigen. Was interessiert uns, die wir eigentlich Angestellte der Bevölkerung sind, der Willen der Bevölkerung? Ist uns Schnuppe! So oder ähnlich wird Deutschlands Vertreter in Brüssel gedacht haben.

So, nun haben wir den Genmais. 

Brüssel lässt keinen Zweifel daran. Es ist alternativlos. Wie immer. Sie können in Brüssel ihre Hände in Unschuld waschen. Die EU-Staaten-Lenker wollten es so. Besser - die Konzerne wollten es so und deren Marionetten strampeln an deren Fäden.

Ich weiß nicht, ob der Genmais nun gut oder schlecht für meine Gesundheit ist. Ich weiß zu wenig darüber. Aber es ist zu bedenken, dass eigentlich niemand richtig viel darüber weiß. 

Wie heißt es so schön beim Gericht: Im Fall der Fälle für den Angeklagten. So wäre es auch richtig zu sagen: Im Fall der Fälle für die Gesundheit der Menschen. 

Der neue Genmais erzeugt Insektengift. Bienen sind auch Insekten. Hummeln ebenso. Und es gibt sicherlich noch eine Menge von Insekten, die wir als Nützlinge deklarieren, die den Mais anfliegen und vernichtet werden.  Wir führen einen Krieg gegen Insekten, den wir aber nicht gewinnen können. Wir sind zu wenige dafür.

Und fragen wir weiter. Was wird aus den Vögeln, die dann diese Insekten verzehren. Wird dieses Insektengift für sie ungefährlich sein? Es gibt auch Vögel, die Maiskörner in ihrem Speiseplan haben. Was wird mit denen? Wie macht sich das Insektengift bei ihnen bemerkbar. Und vielleicht verirrt sich auch mal ein Hamster auf diese Industriefelder. Was wird mit Hamstern?

Gehen wir weiter. Wenn das Gift für Insekten schädlich ist, wie wirkt es sich auf den Menschen aus? Man kann sich auch mit Insektengift töten oder andere ermorden. Ist der Mensch wirklich immun gegen das Gift? Unser Vieh frisst Mais und Silage. Wird das Gift vielleicht in ihnen angelagert und kommt über das Fleisch wieder zu uns zurück? Ist das unbedenklich? Wie soll das Gift aus der Pflanze heraus kommen? Geht das so einfach? 

Werden sich die Insekten nicht an das Gift anpassen? Schließlich ist deren Lebenszyklus sehr viel kürzer. Es überleben immer welche, die sich dann anpassen könnten und auch werden. Mit welcher Kanone wollen wir dann auf die Insekten schießen? Wollen wir die Giftdosis dann immer höher züchten? 

Ach wo züchten, dieser Weg ist für die Konzerne viel zu langsam. Die schneiden etwas raus, tun etwas anderes hinzu und fertig. Das dauert nicht jahrelang, wie eine ordentliche Pflanzenzüchtung. Zeit ist Geld. Für uns oder für die Konzerne? 

Und meinen die Konzernführer nicht, dass auch ihre Familien von diesen Mais zu essen bekommen? Was nützt ihnen dann ihr vieles, vieles Geld, wenn Familienmitglieder krank werden? Sicherlich, deren Behandlung beim Arzt ist besser als unsere, aber krank ist eben krank.

Dann sei gefragt, was die Bio-Bauern machen sollen, deren Felder nicht weit von Genmaisfeldern liegen und verunreinigt werden?

Fragen über Fragen tun sich auf. Fragen, die niemanden regierungsseitig interessieren. Welche Zuwendungen haben sie von den Konzernen erhalten?

Und ich glaube kaum, dass sich ein bayerischer (okay fränkischer) Landwirtschaftsminister durchsetzen kann, wenn er meint, dass er den Genmais von deutschen Feldern halten könnte. Sein Sprech ist auch nur ein Sprech, den er 5 Minuten später wieder vergessen hat.

Übrigens unser toller sächsischer Ministerpräsident Tillich will den Genmais auf sächsischen Feldern. War von ihm nicht anders zu erwarten, da es kaum einen schwarzer gewendeten Ministerpräsidenten in Deutschland gibt.

Sonntag, 9. Februar 2014

Die Ausplünderung der Bevölkerung mit Hilfe von korrupten deutschen Politikern

Deutsche Politiker belügen die Bevölkerung und malen das Horrorszenario vom demografischen Wandel an die Wand. Diese Lüge und die Folgen entlarvt diese sehr interessante Doku, die ich Jedem empfehle.
 
 
 

Dienstag, 4. Februar 2014

Jürgen Todenhöfer – Offener Brief an Joachim Gauck

LIEBER HERR BUNDESPRÄSIDENT,
Sie fordern, dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch. Wissen Sie wirklich, wovon Sie reden? Ich bezweifle es und habe daher vier Vorschläge:

  1. Ein Besuch im syrischen Aleppo oder in Homs. Damit Sie einmal persönlich erleben, was Krieg bedeutet.
  2. Vier Wochen Patrouillenfahrt mit unseren Soldaten in afghanischen Kampfgebieten. Sie dürfen auch Ihre Kinder oder Enkel schicken.
  3. Ein Besuch eines Krankenhauses in Pakistan, Somalia oder im Yemen – bei unschuldigen Opfern amerikanischer Drohnenangriffe.
  4. Ein Besuch des deutschen Soldatenfriedhofes El Alamein in Ägypten. Dort liegen seit 70 Jahren 4.800 deutsche Soldaten begraben. Manche waren erst 17. Kein Bundespräsident hat sie je besucht.
Nach unserem Grundgesetz haben Sie “dem Frieden zu dienen”. Angriffskriege sind nach Artikel 26 verfassungswidrig und strafbar. Krieg ist grundsätzlich nur zur Verteidigung zulässig. Sagen Sie jetzt nicht, unsere Sicherheit werde auch in Afrika verteidigt. So etwas ähnliches hatten wir schon mal. 100.000 Afghanen haben diesen Unsinn mit dem Leben bezahlt.
Wie kommt es, dass ausgerechnet Sie als Bundespräsident nach all den Kriegstragödien unseres Landes schon wieder deutsche Militäreinsätze fordern? Es stimmt, wir müssen mehr Verantwortung in der Welt übernehmen. Aber doch nicht für Kriege, sondern für den Frieden! Als ehrlicher Makler. Das sollte unsere Rolle sein. Und auch Ihre.
Ihr Jürgen Todenhöfer

 PS: Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen läßt, als einer der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen.
Quelle: Jürgen Todenhöfer

Montag, 27. Januar 2014

Innenminister de Maizière verheimlicht Dokumente zur Fünf-Prozent-Hürde

Das Bundesinnenministerium geht juristisch gegen die Veröffentlichung von Dokumenten zur Europawahl vor. Eine Webseite, die behördeninterne Dokumente veröffentlicht, wurde abgemahnt. Unter dem Vorwand des Urheberrechts übt das Ministerium Zensur aus.

Das Portal Fragdenstaat.de hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) eine Plattform zu bieten, durch die die Bürger einfacher an staatliche Informationen kommen. Ein Bürger verlangte vom Innenministerium (BMI) die Offenlegung von Dokumenten, die sich mit der vom Verfassungsgericht als rechtswidrig eingestuften Fünfprozenthürde bei der Europawahl beschäftigen und im Wesentlichen die internen Überlegungen der Behörde zu diesem Thema enthalten.
Das BMI folgte dem Ersuchen, machte jedoch deutlich, dass dieses Dokument nicht veröffentlicht werden dürfte, da es lediglich für den internen Gebrauch gedacht sei. Als Fragdenstaat.de die Stellungnahme dennoch veröffentlichte, schickte die  Behörde die Anwälte ins Feld und ließ den Portalbetreiber abmahnen. Als kruder Grund wurde das Urheberrecht angeführt. Dieses nimmt zwar amtliche Dokumente vom Schutz aus, da es sich bei der Stellungnahme jedoch um ein internes Dokument handele, greife hier die Ausnahme nicht ein.
Brisant ist, dass 2013 zwar eine Novellierung des Wahlgesetzes beschlossen und die Hürde auf drei Prozent abgesenkt wurde. Aus der Stellungnahme wird jedoch ersichtlich, dass nach Meinung der behördeninternen Fachleute aus dem Urteil des Verfassungsgerichts der Schluss gezogen werden müsse, dass solch eine Hürde generell verfassungswidrig sei.
Weiterlesen....http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/27/innenminister-de-maiziere-verheimlicht-dokumente-zur-fuenf-prozent-huerde/

Zum Thema de Maiziere passend:

 

Dienstag, 14. Januar 2014

.„Fachkräftemangel“ – gibt es den überhaupt?

Er ist in aller Munde und allein durch die Anzahl der Wiederholungen des Begriffs glauben viele an seinen Wahrheitsgehalt. Manchmal noch mit direktem Artikel versehen, wird „der Fachkräftemangel“ zu unhinterfragten Realität. Dabei wäre es dringend geboten, seinen Realitätsgehalt und somit seine Existenz zu hinterfragen.
So sagte der Referent für Konjunkturanalyse und -prognose am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Karl Brenke, 2012 in einem Interview mit Echo-online, dass er die Zahlen vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) für eine falsche Hochrechnung halte. Er stellt den angeblich 110.000 offenen Ingenieursstellen 30.000 selbst berechnete gegenüber und belegte marktanalytisch, dass die Stagnation in der Lohnentwicklung bei Ingenieuren nicht dafür spreche, dass zu wenig Angebot und eine zu hohe Nachfrage vorhanden wäre. Hingegen vermutete er, dass man durch die Öffnung des Arbeitsmarktes für gut Ausgebildete aus Schwellenländern lediglich das Lohnniveau weiter niedrig halten wolle. Dafür spreche auch, dass man das jährliche Mindestgehalt für gut ausgebildete Arbeitsmigranten auf 35.000 Euro festgelegt habe – wohlgemerkt in Berufen, die angeblich nach Arbeitskräften ringen und deshalb rein marktwirtschaftlich gedacht viel höhere Preise/Löhne erzielen müssten.
Ältere Fachkräfte, die nun arbeitslos sind oder auf Lohnsteigerungen verzichten, weil sie teuer sind und durch den Lohndruck dank der Billigkräfte Konkurrenz auf einem künstlich vergrößerten Anbietermarkt erfahren, beklagen genau diese Entwicklung. Auch im Gesundheitsbereich ist dieser Trend im Zusammenhang mit der Privatisierung von Krankenhäusern und Pflegestätten zu verzeichnen. Gerade in der Pflege ist die Nachfrage besonders hoch, die Löhne steigen aber nicht – sondern es werden aus fernen Ländern Menschen eingeladen, die bereit sind, Tag- und Nachtschichten in Vollzeit + Überstunden für 2400 Euro brutto im monatlich zu leisten.
Quelle: dtj-online

Sonntag, 5. Januar 2014

IWF-Studie drängt auf rasche Enteignung der Sparer in Europa

Eine neue Studie des IWF kündigt eine beispiellose Welle von Zwangs-Maßnahmen gegen die Sparer in Europa an. Die Schuldenkrise werde durch eine Mischung aus „Steuern auf Ersparnisse, Verluste der Steuerzahler durch Schuldenschnitte, Inflation, Kapitalverkehrskontrollen und anderen Maßnahmen der finanziellen Repression“ beendet. Die Politiker Europas werden aufgefordert, ihre Realitäts-Verweigerung aufzugeben und zu handeln.

Der IWF hat die renommierten Ökonomen Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff beauftragt, in einem „Working Paper“ Handlungsanweisungen für die Lösung der europäischen Staatsschuldenkrise aufzuzeigen.
Das Ergebnis liegt nun vor – und es übertrifft die bisherigen Befürchtungen über das Ausmaß und die Lösungen der europäischen Schuldenkrise.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/05/iwf-studie-draengt-auf-rasche-enteignung-der-sparer-in-europa/