Freitag, 29. März 2013

Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – März 2013


Ich möchte an dieser Stelle meine größte Hochachtung gegenüber den Psychologen/innen in Medien, Wirtschaft und Politik aussprechen, sie haben das geschafft was kein Politiker und kein Wirtschaftslenker und kein Ideologe geschafft hat, und das erfüllt mich mit brennender Sorge. Meiner Einschätzung nach wird in den Köpfen der Bürger aufgrund der von ihnen gestalteten Berichterstattung in den Systemmedien, die Suggestion manifestiert die Arbeitslosigkeit sei marginal, die Wirtschaft wächst und die Steuereinnahmen explodieren die Konsumenten können alles kaufen was von den Konsumenten gewünscht wird und das wichtigste sei das persönliche narzisstisch geprägte Glück.

Das es sich dabei bei genauer Betrachtung um eine nahezu perfekte psychologisch ausgefeilte Inszenierung eines „potemkinschen Dorfes“ einer suggerierten Glückseligkeit oder gar einer glatten Lüge handeln könnte. Kann in der Regel nur jenen bewusst werden, die außerhalb der ideologischen Gesinnung oder gesellschaftlich ausgeschlossen, tagtäglich eine andere Lebenswirklichkeit durchleben oder die Ereignisse und die Berichterstattung im Detail betrachten.

Hingegen ich den Eindruck habe das jene Menschen in Medien, Wirtschaft und Gesellschaft die sich im inneren des ideologischen „Hamsterrad“ befinden, das Bild der heilen Welt, der perfekten Ideologie (Ersatzreligion) und an das allein Seligmachende private und persönliche Glück – Karriere – Körper – Konsum tatsächlich glauben. Es scheint als könnten die psychologischen Abteilungen und deren Mitarbeiter ein ganzes Volk durch den Gleichklang der Themen in den Systemmedien nach belieben ausrichten und steuern.

Prolog
 

Wobei sich abermals und besonders – Heute – die Frage stellt:

Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus)

Geschönter Armutsbericht

29. November 2012 05:21 Geschönter ArmutsberichtSozialverband warnt von der Leyen vor Zensur

Wahrheit ist offensichtlich dass, das uns verschwiegen wird!
 

Die wahre Lage wird meiner Erfahrung nach, nicht nur im Armutsbericht sondern auch im Arbeitsmarktbericht verschleiert ebenso wie – erst gestern wieder - eine ewig gute Kauflaune prognostiziert wird, obwohl der 
Einzelhandelsumsatz im Februar 2013 real um 2,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat abgesunken ist. Viele Medien und viele Bürger sind aufgrund dieser Erfahrungen abgestumpft und kraftlos es ist die uralte Situation in der die Macht der Mächtigen der Ohnmacht der Ohnmächtigen gegenüber steht. Der Regular einer freien Presse ist in D nahezu ausgeschaltet. Welches Brot sie essen dessen Lied sie singen. So malen viele Medien unabhängig von der Wahrheit eine Welt so wie sie der herrschenden Nomenklatura und deren psychologischen Berater/innen gefällt.

Wer weiß eigentlich, was von dem, was uns täglich in denMedien berichtet wird, wirklich wahr ist? Kaum jemand!... Manfred Lütz,Psychiater und Bestsellerautor, ist Experte für den Zweifel. Er hat einBuch geschrieben, das "Bluff" heißt - und von "Fälschung derWelt" handelt - von den vielen scheinbaren Wahrheiten, die uns so Tag für Tagentgegengeballert werden.

Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird.

„Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte:
Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“

Das Prinzip der Wahrheit wird durch das Prinzip der Masse abgelöst. Irgendwann verfestigt sich in unseren Köpfen eine Entwicklung nur weil es viele behaupten. Das ist eine völlig neue Dimension des Gerüchts und der Propaganda. Eine suggerierte Entwicklung im Medienzeitalter verfestigt sich in den Köpfen der Bürger durch epidemische Verbreitung.

Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? 
Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus

Schlagzeilen

neu – Trotz Rekord bei Steuereinnahmenhttps://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2013/03/PD13_112_713.html]ÖffentlicheSchulden 2012 um 2,1 % auf 2 072 Milliarden Euro gestiegen[/url]
neu – Robuste Konjunktur? Kaum Wirtschaftswachstum in Deutschland …Konjunkturprognose für Deutschland für das laufende Jahr kräftig von bisher 0,8 Prozent auf nun 0,3 Prozent gesenkt
neu – Kauflaune der Konsumenten kaum getrübt versus Einzelhandelsumsatz im Februar 2013 real 2,2 % niedriger als im Vorjahresmonat 
neu – Sozialrichter Jürgen Borchert "Warum die Agenda 2010 als Erfolg begriffen wird, ist mir ein Rätsel" 
Die Soziale Schere ist offen - Reallöhne niedriger als im Jahr 2000
Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor
Mehr als 70 Milliarden Euro für Aufstocker
Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen
Verbände: Armut ist in Deutschland politisch verordnet
Faktencheck „Jobboom“
Deutsche Wirtschaft schrumpft
Mehr als drei Millionen der 4,33 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger sind Langzeitbezieher.
Armut in Deutschland verfestigt sich
Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen
Mittelschicht schrumpft drastisch
Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse
“Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ?
Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen
Pralle Kasse erlaubte Rentenbeitrag von 18,9 % ab Januar 2013 
neu – Niedrige Rentenerhöhung erzürnt Menschen in Deutschland - Westrente steigt um nur 0,25 Prozent
neu – Reallöhne stiegen im Boomjahr 2012 nur um 0,5 %
Für das Jahr 2012 ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr ein Reallohnanstieg von 0,5 %.... Die Nominallöhne stiegen im Jahr 2012 um 2,5 %, die Verbraucherpreise um 2,0 %. 
neu – Reallöhne sind seit 2000 um 1,8 Prozent gesunken



Fakt 

Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt. 
Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12

Mittwoch, 27. März 2013

Zypern - Rettung oder Todesstoß

Zypern ist erledigt. Nicht Zypern als Land als solches, sondern die Menschen dort. Sie gehen ganz gewiss keinem ungewissen Schicksal entgegen. Sie können ihr Schicksal sehen, wenn sie z.B. nach Griechenland schauen. Ab in die Armut! Danke Europa.


Sogar CDU-Politiker, wie Herr Bosbach, sagen, dass nur Zeit erkauft wurde. Was natürlich Herr Bosbach weitererzählt ist etwas schräg. Er vermischt Sichteinlagen auf den Konten mit Steuergeldern. Das ist unzulässig, weil zwei verschiedene Sachen.

Ihm geht die Beteiligung der Konteninhaber noch nicht weit genug, weil  - und hier wird es eigenartig - die Steuerzahler in Deutschland komplett für die Milliardenkredite einstehen müssen und es wird hier nicht danach gefragt, ob jemand über oder unter 100.000 EUR auf dem Konto hat. Das ist schon lustig, zwei unterschiedliche Sachen miteinander zu verquicken. 

Über 50 % der Anrufer bei n-tv finden richtig, was mit Zypern gemacht worden ist. Okay, vielleicht haben sie nicht nachgedacht auf die Schnelle, kann ja sein.

Nun sollten bei den einfachen Bürgern in Deutschland, die das Ergebnis bejubelt haben, die Notlämpchen angehen. Vor allem sollten sie bei den kleineren mittelständischen Unternehmen angehen. Wenn sie z.B. Löhne zahlen, haben sie diese vorher auf ihrem Bankkonto. Die Löhne sind als Sichteinlagen auf deren Konten. Arbeit"nehmer" wollen keine Aktien, die wollen Bares! Und nun über Nacht in einer Nebelaktion, ist Schluss, Konto eingefroren, Teile der Lohngelder weg. Was wird nun so ein kleines mittelständisches Unternehmen machen?

Bei der sogenannten Zypernrettung, die keine ist, steht nirgendwo, dass auf Konten, wo die Löhne drauf sind, nicht zugegriffen werden kann oder dass die durch Schäuble, Merkel und Co NICHT geplündert werden. Futsch ist futsch. Und die Arbeit"nehmer" haben halt Pech, wie immer. So wie das in der EU heutigen Zuschnitts halt vorgesehen ist, zum Geschäftsmodell gehört.

Wenn man die Bevölkerung an den Bettelstab bringt, wird es schwierig, ein funktionierendes Land aufzubauen.

Wie will man nun die Infrastruktur pflegen? Wie will man Schulen erhalten? Lehrer ausbilden? Ingenieure ausbilden? Wie will man Fachkräfte für den Tourismusbereich ausbilden? Wie will man es schaffen, dass kleine Hotels nicht Pleite gehen? Wie will man es verhindern, dass große Hotels nicht schließen und mit ihrem Geld irgendwo anders hingehen? Wie will man den Mittelstand stützen? Handwerksbetriebe? Händler? Wie will man die Wirtschaft gesunden lassen, wenn der Binnenmarkt abstürzt? Und wie will man die Einwohner des Landes vor dem Hungertod bewahren? Das kostet alles Geld, auf dem die EU sitzt mit dem Gefängniswärter Deutschland.

Schimmert da nicht der Geist von Weltenherrschaft durch? Mit Waffen ging es nicht, also machen wir es mit Geld und mit dem Geld, was uns gar nicht gehört, sondern den Steuerzahlern in Deutschland.

Schimmert da nicht der Geist einer Diktatur durch? Gebt uns alles oder wir lassen euch verrecken?

Schimmert da nicht der Geist von Herrenmenschentum durch? In dem Sinne, es wäre ja noch schöner, dass ihr mit euren Einwänden durchkommt, wir diktieren wo es entlang geht?

Und die Hoffnung auf die Erdgas-/Erdölvorkommen dürften für Zypern fast uninteressant werden. Die werden für die EU reserviert, für Deutschland, Frankreich und andere Staaten, nicht für den Reichtum Zyperns. Vielleicht fallen ein paar Brosamen vom Tisch der Konzerne hinab, mehr nicht.

Und die über 50 % der Deutschen, die das alles toll finden? 

Wartet ab! Ihr kommt auch noch dran. Wenn die Kredite fällig werden. Wer soll sie mit wirklichem Geld bezahlen? Jeder normale Bürger in der gesamten EU, auch die Südeuropäer. So ist es angelegt, so wird es kommen. Keiner wird die Ausnahme sein, auch wir Deutschen nicht. Die Konzerne werden im Hintergrund feixen.

Und daran ist nicht der kleine Zypriot schuld, nicht der Grieche, der Portugiese, der Spanier, der Italiener, der Ire, der Holländer (auch der steht vor einer Bankenblase). 

Die Schuldigen heißen Siemens, Krupp, Quandt, Schwartz, Mohn, Springer, Piech und wie sie alle noch hier und in den anderen Ländern heißen mögen. Dass sind die, die nicht genug von allem bekommen. Das sind die, die wieder wie der Sonnenkönig damals in Frankreich residieren und alle anderen von ihrer Gnade abhängig machen wollen. 

Das sollten sich mal die über-50-%-Zustimmer überlegen. Sie sind Nullen und nützliche Idioten in den Augen der wirklich Mächtigen. 

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Sonntag, 3. März 2013

Pferdefleischskandal - Für mich die falsche Diskussion


Ich kann es nicht mehr hören. Pferdefleisch in Fertigprodukten. Ein Aufschrei erfolgt, als ob Pferdefleisch vergiftet oder Gammelfleisch wäre, so grünschillernd, wo sich doch lieber die Schmeißfliegen drauf setzten.

Kürzlich las ich in der "Jungen Welt" 2 Dinge, die ich für wichtig erachte: 

1. ... dass es verwunderlich wäre, dass überhaupt Fleisch in der Fertiglasagne wäre und

2. ... dass der Skandal doch der wäre, dass das Pferd in seinem Leben weniger Kilometer zurückgelegt habe, als als Rinderhack.

Die Diskussion lief für meine Begriffe von Anfang an falsch. Nur weil die Töchter von Leuten, die es sich leisten können, ein Pferd als Kuscheltier zu haben, isst man es nicht. Und nur deshalb wurde Pferdefleisch als solches verteufelt. Dass es mit Medikamenten durchsetzt war, wurde längst wieder zurückgenommen. In Rind, Schwein und Geflügel wurden auch oft Medikamente entdeckt. Wir wären da in "bester" Gesellschaft. 

Es ist auch kein Grund zu sagen, dass das Pferdefleisch soviel billiger wäre. Pferdfleisch ist nicht billig. Fleisch aus Rumänien kann es durchaus sein. Das hat aber andere Gründe. 

Es war eine tolle Gelegenheit, gerade dieses Fleisch günstig erstehen zu können. Auch wenn Einige immer noch meinen, dass nicht Höchstprofite die Antriebskraft des Kapitalismus wären, widerlegt sich diese Meinung am Beispiel der Fleischpanscherei deutlich.

Der eigentliche Skandal ist, dass Fleisch durch fast ganz Europa gekarrt wurde. Eigentlich müsste es dadurch sauteuer werden. Rumänien ist aber ein so armes Land, dass die Unternehmen dieses Fleisch  für nen Appel und nen Ei den Rumänen abgeluchst haben. Man sagt dazu: Wir haben es zu den dort üblichen Bedingungen erstanden.

Dazu sollte man fragen, wer hat und für wieviel Lohn dieses Fleisch durch fast ganz Europa gekarrt und wer hat und für wieviel Lohn es zermüllert und in die Lasagne gepackt. Weiter sollte gefragt, wer hat und für wieviel Lohn das Mehl und den Teig dafür produziert und die Lasagne in die Supermärkte transportiert, so dass sie dermaßen billig sein kann.

Diese Überlegung wurde aber nicht angestellt.  

Der nächste Skandal ist, dass das Pferdefleisch nicht als solches gekennzeichnet war. Wenn Rinderhack drauf steht, sollte auch Rinderhack drinnen sein. Ob dieses Rinderhack dann wesentlich besser ist als Pferdehack ist, möchte ich persönlich stark bezweifeln. Welches Rindfleisch wird denn für Fertigprodukt-Lasagne verwendet? Richtiges Rindfleisch ist auch nicht billig. Also wird es sicherlich auch aus armen Ländern quer durch Europa in die verarbeitenden Unternehmen gefahren sein und das alles durch prekär Beschäftigte. Anders kann es nicht sein. 

Diese Überlegung wurde aber auch nicht angestellt.

Uns wird immer vorgehalten, wieviel CO2 wir angeblich verbrauchten und wie wir daran schuld seien, wenn die Erde sich erwärmt. Dass LKWs durch ganz Europa fahren, um Produkte an irgendwelche Standorte zu bringen und wieder zurück, dass LKWs als rollende Läger auch durch ganz Europa fahren, interessiert es jemanden? 

Diese Überlegung wird und wurde nicht angestellt.

Weiterhin sollte nach der Profitrate gefragt werden. Wer hat wie und wo daran überirdisch verdient? Diese Überlegung wurde nicht angestellt bzw. nur so nebenbei abgehandelt, als ob dies nicht so wichtig wäre. 

Durch die haltlosen Skandalisierung der Fleischarten in der Lasagne, die sicherlich dadurch nicht schlechter oder besser wurde, als die, die man sonst kaufen konnte, wenn man denn unbedingt Fertiggerichte kaufen wollte, ist es schier unmöglich geworden, mit kühlem Kopf die Situation zu bewerten. 

Regt sich irgendjemand darüber auf, dass in den Fertigprodukten, außer ein paar minimalen Fleischanteilen, chemischer Dreck drinnen ist? Schaue man mal auf die Liste von Fertigprodukten allgemein. Da haben wir meist mehrere verschiedene Zuckerarten drinnen, darunter welche, die wirklich dick machen, verschiedene Aromen auf sogenannter natürlicher Basis und meist irgendwelche Geschmacksverstärker, die aber selten unter diesen Namen laufen, meist unter Hefeextrakten oder Sellerie, sehr oft sind auch noch (wie in einem ganz gewöhnlichem Käse) noch Farbstoffe drinnen. Oft erkennt man vieles erst, wenn man im Internet nachschlägt, was da so für ein Dreck in den Fertigprodukten zu finden ist. Weiß denn irgendjemand überhaupt, wie sich diese Inhaltsstoffe auf den menschlichen Organismus in der Langzeitwirkung auswirken? Gut, das war eine rein rethorische Frage. Denn diese Überlegungen werden nirgends angestellt.

Man schießt sich eben auf eine reine Diskussion darüber ein, dass ein geliebtes Pferdchen in der Lasagne sein könnte. Na, was soll's. Wenn ich Fertigprodukte akzeptiere, wenn ich eine Mischung aus Pferd und Rind akzeptiere, warum soll ich es dann nicht essen können. Ich muss es nur wissen. Es ist nicht gesundheitsgefährdender als jede andere Lasagne.

Einfach die Wahrheit sagen und fertig und in dieser Hinsicht völlig unaufgeregt reagieren. Dieser Zug ist abgefahren, weil nur diejenigen Inhaltsstoffe verteufelt worden sind, die wahrscheinlich noch die einzigen natürlichen sind. Wenn ein Russe gar von Genozid an Bevölkerungsteilen spricht, ist das übelste Propaganda. Keiner stirbt an der Lasagne, zumindest nicht an seinen minimalen Fleischanteilen, schon eher an den Rest der Zutatenlisten von Fertigprodukten.

Man verstehe mich richtig. Wo Rindfleisch drauf steht, soll auch welches drinnen sein. Punkt. Und es kann nicht sein, dass man Lebensmittel, die man wegwerfen will, plötzlich den Tafeln anbietet.

Wichtiger wäre es, die Einkaufsmethoden, die Produktionsmethoden, die Lohnstruktur und die Arbeitszeitstruktur zu hinterfragen. 

Wichtiger wäre es zu fragen: Wieso kann ein Produkt, das sogar noch durch ganz Europa gekarrt wurde so billig sein?

Wichtiger wäre es, grundsätzlich an diese Sache heranzugehen und nicht immer nur die Auswüchse zu skandalisieren und gar nicht mehr vor Übertreffung von Schlagzeilen aufzuhören so zu tun, als ob die Auswüchse so ganz und gar unüblich oder Einzelfälle wären und es nur schwarze Schafe seien und NICHT die übliche Produktionsweise eines Großteils in dieser Wirtschaftsgesellschaft. Die sogenannten Bio-Eier liefern den nächsten Beweis dafür. Höchstprofit. Nennen wir es beim Namen und sagen NICHT Gier dazu. Gier ist menschlich, Höchstprofit erwirtschaften, die kapitalistische Produktionsweise. Beides ist eine Beziehung untereinander eingegangen, weil Gier nicht gebremst wird, sondern sich gut mit der kapitalistischen Produktionsweise verbindet.

Und im Pferdefleischfall können wir - und das ist höchst selten - sogar auf der Verbraucherseite etwas tun. Ich habe mal erbost in einem Supermarkt gefragt, warum es so wenige natürlich Produkte gäbe und die Reihe der Fertigprodukte immer größer werde, so dass ich bald nicht mehr wüsste, was ich einkaufen sollte. Die Antwort war, dass die Verbraucher Fertigprodukte wünschten und sie gern kauften. Meiden wir also diese. Wir werden nicht dazu gezwungen, sie zu essen. Eine selbstgemachte Lasagne ist zwar ein kleines bisschen teurer, aber auch nicht wesentlich. Auch wenn ich arm bin, kann ich natürliche Produkte (soweit es die noch gibt) nutzen und zu Mittagessen verarbeiten. Es macht ein kleines bisschen mehr Arbeit, die sich lohnt. Es gibt sehr viele preisgünstige Rezepte. Unsere Omas und Mütter kennen viele davon. Entdecken wir sie wieder. Fertigproduktesser sind nur die Abfalleimer der chemischen Industrie. Es ist im Prinzip egal ob nun Rind mit Pferd gemischt wurde. Das ist das kleinste unserer Probleme.

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PS:  Man schaut Werbung: Ein Koch tritt auf und schwärmt von seinen Kräutern, die er nur frisch zerdrückt und ein Hauch Öl dazu gibt. Fertig wären die Gewürze & Kräuter pur. Denkste!

Man schaue auf das Töpfchen und stelle fest: Es sind nur 1 % (!) Kräuter drinnen. Der Rest sind Extrakte. Weiterhin sind u.a. 2 Zuckerarten drinnen, ein Hauch Öl und Branntweinessig. Die Firma meint dazu:
  • OHNE geschmacksverstärkende Zusatzstoffe
  • OHNE Farbstoffe
  • OHNE Konservierungsstoffe (lt. Gesetz)
Nun sage mir jemand reinen Gewissens, dass das ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe und ohne Konservierungsstoffe hergestellt wurde. Was hat Zucker in einer Gewürzmischung verloren? Es soll den Konservierungsstoff Branntweinessig lieblicher machen. Beides zusammen sind Geschmacksverstärker. Und was sind die Kräuterextrakte? Welche sind es? Ich sage nur: Guten Appetit!

www.website-erstellen-lassen.de

Dienstag, 26. Februar 2013

Deutschlands Korruptions-Exporte nach Griechenland


Deutschland wird angelastet, nicht nur maßgeblich zur Entstehung der Griechenland-Krise beigetragen, sondern auch Korruption nach Hellas exportiert zu haben.
In einem aktuellen Artikel der englischen Zeitung “The Independent” wird unverblümt herausgestrichen, dass Deutschland und Frankreich die Griechenland-Krise wenn nicht schon allein, so doch infolge des kontinuierlich auf Athen ausgeübten Drucks, zu völlig unangemessenen Rüstungskäufen zu schreiten, zumindest maßgeblich provoziert und zu verantworten haben. “Fast während des gesamten letzten Jahrzehnts zählte Griechenland – mit einer Bevölkerung von gerade einmal 11 Millionen Menschen – zu den fünf größten Rüstungsimporteuren der Welt. Die meisten der völlig überteuerten und U-Boote, Panzer und Kampfflugzeuge einschließenden Waffensysteme wurden in Deutschland, Frankreich und den USA hergestellt.
Weniger Beachtung fand dagegen bisher die Tatsache, dass speziell deutsche Unternehmen parallel auch Korruption nach Griechenland “exportierten”, um nicht nur im Rüstungsgeschäft, aber auch auf anderen Bereichen des öffentlichen Sektors die Konkurrenz “auszustechen” und sich lukrative Aufträge zu teilweise geradezu unverschämten Konditionen an Land zu ziehen. Der Journalist Jorgos Papasotiriou zog in einem neulich in der Zeitung “Vradyni” publizierten Artikel (s)ein Resümee, das nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.

Omerta …

Diejenigen, die heute Griechenland wegen seiner überdimensionalen Verschuldung tadeln, haben in den Spiegel zu schauen. Weil die Korruption nicht nur das Element irgend eines atavistischen Verhaltens der Griechen, sondern auch von dem deutschen Industrie- und Bankenkomplex importiert ist.
Die ungeheure griechische Verschuldung geht sogar mit der deutschen Korruption einher. Dies ist die Schlussfolgerung eines Artikels, der auf AgoraVox publiziert wurde. Natürlich existieren in Griechenland auch die Steuerkorruption und die traditionelle Mentalität sowie das System der Kundenbeziehungen, was jedoch nicht zu erklären ausreicht, wie wir hier anlangten.
Alles begann also in der Epoche der Explosion der Börsenblase unter der Regierungsführung des germanophilen K. Simitis. Damals begann die Kooperation mit Deutschland, anfänglich mit dem Kauf der Patriot-Raketen (Vertragsabschluss 1999 – 2000). Damals wurden die ersten uns bekannten Schmiergelder (10 Millionen Euro) von Herrn Siekaczek gezahlt. Zwischen 2000 – 2002 haben wir die Vereinbarung mit der Kraftfahrzeugindustrie MAN über den Kauf von Militärbussen, O-Bussen u. a., die – ebenfalls – Gegenstand einer gerichtlichen Untersuchung wurde.
Das “große Fressen” fand jedoch in den Jahren 2000 – 2004 statt, also bei der Vorbereitung der Olympischen Spiele. Der anfängliche Etat der Spiele belief sich auf 1,3 Mrd. Dollar, erreichte jedoch im weiteren Verlauf – auch wegen der Verzögerungen der Regierung Simitis – 14,2 Mrd. Dollar und überstieg mit den Schmiergeldern 20 Mrd. Dollar. Deutschland ist in die Spiele mit Siemens und dem berüchtigten Sicherheitssystem C4i involviert, das übrigens niemals in Betrieb genommen wurde (die Schmiergelder beliefen sich damals auf 10 Mio. Euro).
2004 gab es weitere 100 Millionen Schmiergeld – wieder von Siemens – für die Digitalisierung der OTE. Bezüglich der U-Bahn sind ebenfalls Siemens und Ferrostaal verwickelt, wobei sich die Schmiergelder auf 50 Millionen Euro belaufen. 2007 findet der große Skandal mit den 4 deutschen U-Booten U-214 statt, die 5 Mrd. Euro (nebst 120 Mio. für Schmiergelder) kosteten und unbrauchbar sind, da sie nach links neigen!
Weitere deutsche Schmiergelder, also importierte Korruption aus dem Land der äußerst strengen Herren Schäuble und Rösler und der Frau Merkel haben wir für das Eisenbahnmaterial der OSE, das Telekommunikationssystem “Hermes” des griechischen Militärs (wieder Siemens), die Ausstattung in den Krankenhäusern, den Flughafen “El. Venizelos”, aber auch die Attika-Straße. Wenn wir auch das andere Pharaonen-Projekt, nämlich die Egnatia-Straße mit den 1.650 Brücken und den 76 Tunneln von 100 Kilometern hinzurechnen, ist völlig offensichtlich, dass Griechenland den Aufschwung der europäischen Länder und allen voran Deutschlands finanzierte, unter Mitschuld der etablierten griechischen wirtschaftlichen und politischen Klasse.
Deutschland und konkret der Finanz- und Industriekomplex exportierte Korruption außer nach Griechenland auch nach Taiwan, Pakistan und in andere Länder. Warum wendet es sich jedoch nun wohl mit so viel Dreistigkeit gegen unser Land? Weil laut AgoraVox alle Korruptionshandlungen Deutschlands in Europa von einer Omerta gedeckt werden, die Griechenland mit dem Siemens-Fall brach. Das war das Verbrechen der Griechen! Es ist kein Zufall, dass Deutschland – um genau zu sein, die deutsche Justiz – niemals den damaligen Leiter der Siemens in Griechenland, sprich Michalis Christoforakos auslieferte!


Montag, 25. Februar 2013

EZB verdient halbe Milliarde mit Griechenland-Rettung


555 Millionen Euro aus Athen: Die Europäische Zentralbank verdient gut
daran, dass sie Staatsanleihen aus Krisenstaaten gekauft hat. Erstmals
veröffentlicht die EZB, wie massiv sie Italiens Regierung geholfen hat.
Die Europäische Zentralbank hat im vergangenen Jahr einen Milliardengewinn mit
Staatsanleihen von Euro-Krisenländern gemacht. Die Zinseinnahmen aus dem
ersten Anleihekaufprogramm beliefen sich 2012 auf 1,1 Milliarden Euro, wie die EZB
mitteilt. Alleine durch griechische Anleihen verdiente sie 555 Millionen Euro
an Zinsen.


Der Netto-Profit der Notenbank lag insgesamt bei 998 Millionen Euro, weitere
Einnahmen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro behält die Bank als Risikopuffer
ein. Wenn Zentralbanken Gewinn machen, können sie diesen an ihre Staaten
ausschütten. Die Bundesrepublik stellt 27 Prozent des EZB-Kapitals - somit stehen
der Bundesbank Auszahlungen im gleichen Anteil zu. Diese kann Überschüsse an
den Bundeshaushalt weitergeben, und damit an die Steuerzahler.

Die nationalen Notenbanken der Euro-Zone halten ebenfalls Anleihen von
Krisenstaaten, mit denen sie voraussichtlich Gewinn machen werden. Nur sie
können entscheiden, ob diese Gewinne und der anteilige EZB-Profit der klammen
Regierung in Athen überlassen werden könnten, schreibt die Financial Times. Die
Zentralbanken können neben den Zinsen noch von Kursgewinnen profitieren, weil
panische Händler die Staatsanleihen mit großem Rabatt verkauften, um
sie loszuwerden.

Zudem veröffentlicht die Zentralbank erstmals, wie deutlich sie Italiens Regierung
geholfen hat: Die EZB hält noch Anleihen des Landes im Wert von rund 100
Milliarden Euro. Das ist noch die Hälfte aller Papiere aus dem ersten Programm.
Dann folgen Spanien mit knapp über 40 Milliarden Euro, Griechenland mit 30
Milliarden Euro, Portugal mit 20 Milliarden Euro und Irland mit rund 15
Milliarden Euro.

Dieses Programm, gestartet im Mai 2010, ist mittlerweile beendet. Im vergangenen
September hatte EZB-Chef Mario Draghi jedoch einen neuen Plan präsentiert: Die
Bank werde den Zins drücken, den die Länder auf dem freien Kapitalmarkt zahlen



müssen, und zwar indem die EZB notfalls unbegrenzt Staatsanleihen kauft.
Bedingung ist, dass das Land sich den Euro-Partnern gegenüber zu Reformen
verpflichtet. Bisher hat die Zentralbank so noch keine Papiere gekauft. Dieses Video
erklärt das neue Anleihenkaufprogramm der EZB:


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/euro-krise-ezb-verdient-halbe-milliarde-mit-griechenland-rettung-1.1606451

Samstag, 16. Februar 2013

Angela Merkel die Lügenbaroness


Die Bürger der ehemaligen DDR haben in der Regel keiner Zeitung geglaubt und keiner regierungsamtlichen Verlautbarungen und auch immer die Worte des Politbüros angezweifelt. Sie wussten, dass die in der Regel logen bzw. Schlechtes durch Sprache in Gutes verwandelten. 

Somit ist das Merkel eine wahre Vertreterin der gefallenen DDR. Sie als Agit-Prop-Sekretärin der Freien Deutschen Jugend weiß, wie man Sachen verdreht, weiß, wie man lügt, weiß, wie man das zur Wahrheit macht, was man gern hätte, aber es nicht so ist.

"Im Augenblick wird unser deutsches Wachstum vor allem von der Binnenachfrage getrieben. Wir haben alles getan, um den Binnenkonsum zu erhöhen",schwadroniert da ein aus den Fugen geratener Hosenanzug namens Merkel beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
Okay, den Herren und Damen dieses "Weltwirtschaftsforums" ist es egal, ob hier Lieschen Müller und Hans Jedermann sein Gemüse noch kaufen kann und ob die beiden nur die Wahl zwischen Strom oder Essen haben. Sie haben von allem genügend.

Aber hier geht es nicht um die Bonzen dort, hier geht es um das Lügen unserer Kanzlerin. 

Kann sie keine Zahlen lesen? Weiß sie keine Prozente zu deuten? Hat sie überhaupt jemals einen Blick in die Statistiken geworfen oder ist sie dazu zu faul. Analphabetin scheint sie ja nicht zu sein.

Wozu bezahlen wir Lügenbaronessen? In die Tasche kann sich jeder selbst lügen, dazu benötigen wir keine Kanzlerin. 

Es steht doch schwarz auf weiß, dass die Einzelhandelsumsätze gefallen sind.

Nur mal so am Rande: Jeder halbwegs normale Mensch weiß, dass das bedeutet, dass weniger eingekauft wird. Jeder halbwegs normale Mensch hat sich ja auch vor Weihnachten an die Stirn gegriffen und den Propheten des Konsums den Vogel gezeigt, weil wieder Jubelmeldungen von dem Kaufrausch der Deutschen verbreitet worden sind. Die nackten Tatsachen sprechen eine andere Sprache.

Jeder halbwegs normale Mensch braucht diese Statistik eigentlich gar nicht, weil er selbst weiß, dass er immer weniger in der Tasche hat. 

Es gibt Zeitungen, auch von mir geschätzte, die von hohen Lohnabschlüssen schwadronieren. Ich denke, die schreiben das einfach irgendwo ab, vielleicht aus Regierungspapieren. Es gab keine hohen Lohnabschlüsse. Die meisten lagen unter der Inflationsrate und wurden nur durch die nicht zielführenden Einmalzahlungen (wie kann man überhaupt so etwas sich als Gewerkschaft aufdrängen lassen) aufgepeppt. 

Zwischenzeitlich wurden die Gebühren erhöht, die Energiekosten, die Preise für Lebensmittel explodieren. Eine Erhöhung von einem Monat zum anderen für x-beliebige Lebensmittel von 5 bis 10 Prozent ist oft die Regel. Das sind zwar oft nur 50 Cent oder 30 Cent, aber wenn das jeder macht, wird daraus ein ganz schön großes Sümmchen für einen selbst und es macht jeder.

Es wird darüber schwadroniert, dass z.B. die Fleischpreise hier billigst wären. Das ist eine glatte Lüge. Die Fleischpreise haben D-Mark-Niveau, sind also um 100% bis jetzt gestiegen (komme mir jetzt kein Vegetarier mit seinem Talibangeschwätz). Bei anderen Lebensmittel ist es ähnlich, man kann das nur schwieriger nachprüfen, weil es nur noch verrückte Packungsgrößen gibt.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Euro-Einkünfte der Normalos bis heute auch auf die damalige DM-Größenordnung angehoben worden wäre. Das Gegenteil ist eher der Fall. Ein immer höherer Prozentsatz arbeitet für Löhne, die es eigentlich nicht wert sind, dass man überhaupt früh aufzusteht. Die Bevölkerung verarmt immer mehr. Sachsen wirbt z.B. für seine Standort"vorteil": Billigstlöhne!

Man schwadroniert von einer immer älter werdenden Bevölkerung und nimmt ihnen zum "Dank" dafür Geld weg. Man bestiehlt sie schlicht und ergreifend. Sie haben viele Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt und nun müssen viele und immer mehr - ich sehe das täglich - Flaschen aus Müllcontainern holen, Papier sammeln oder Prospekte austragen, damit sie ein kleines Zubrot zu ihrer Hungerrente erhalten können. Die paar Euros, die es dieses Jahr mehr geben soll, machen die Rückschrittsrunden der vergangenen Jahre nicht wett. Auch in diesem Bevölkerungssegment, dass ja immer größer werden soll, ist ein riesiger Kaufkraftverlust entstanden. 

Nun frage ich mich, wie eine Kanzlerin, die schwört, alles zum Wohle des deutschen Volkes zu tun und diesem zu dienen, einen derartigen Meineid leisten kann. Es ist ein Meineid. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Sie hat nichts für das Wohl der Menschen in unserem Land getan, was erwähnenswert wäre. Den Menschen geht es heutzutage schlechter als noch in den 1990er Jahren. Die Zukunft wird nicht besser, sondern schlechter werden. Woher soll das Besserwerden denn auch kommen, wenn EU-Staaten in den Abgrund getrieben werden, weil unsere Meineidige es so will, getrieben von Lobbyisten und Oligarchen. 

Aber - um zum Anfang zurückzukommen - ich kenne welche, die dieser Propaganda unserer Lügenbaronin glauben. Ich habe kopfschüttelnd im Bekanntenkreis gehört, dass gesagt wurde, dass die Leute wie die Dummen einkaufen gehen würden. Die würden sich drängen und kaufen, kaufen, kaufen ... Was macht man dagegen? Ich habe vor Lachen gewiehert und gefragt, ob sie immer nur BILD lesen? Und ich habe gefragt, warum sie heutzutage so unkritisch seien und Lügen, die so offensichtlich sind, nicht hinterfragen und warum sie nicht hinschauen und damit erkennen würden, dass die meisten Leute nur gucken und nicht wirklich einkaufen würden. Antwort: Sendepause - und dann zögerlich: Das könnte auch sein.

Übrigens, hat jemand das Merkel genau bei diesen Sätzen vom tollen deutschen Binnenmarkt in Davos beobachtet? Wurde ihre Nase mit jedem Buchstaben ihres Lügensatzes nicht länger? 

Ich meine - ja!

Sie ist Pinocchio oder wie die Ostdeutschen ihn kennen: Buratino. Er wurde geläutert. Sie wohl niemals.

Freitag, 15. Februar 2013

Ist Amazon ein Bösewicht ?


Amazon wird immer wieder als DER Bösewicht verkauft. Schlechte Arbeitsbedingungen, niedriger Lohn usw. usf.

Das ist alles richtig. 

Nur, ist damit amazon der Bösewicht? 

Amazon macht das, was amazon machen kann. Amazon hat nicht die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen. Vielleicht haben seine Lobbyisten mitgemischt? Das weiß ich nicht. Und wenn ja, dann hat eine Regierung es zugelassen.

Amazon nutzt den Freiraum aus, den ihn die neoliberalen Regierungen zugestehen. 

Das Unternehmen holt sich in den Jobcentern seine Billigarbeitskräfte, die dazu verdonnert werden, dort arbeiten zu müssen, ansonsten dürfen sie bis auf Null bestraft werden. 

Nicht amazon hat Sklavenarbeit angeordnet, das war mit Einführung von H4 die Rot-Grüne Regierung, deren Protagonisten sich bis heute nicht von diesem Irrweg distanzieren.

Welche Landesregierung sonnt sich nicht in dem sogenannten Erfolg, dass wieder zig Arbeitskräfte in - wie man so schön sagt - Arbeit gebracht worden sind. Leipzig ist stolz auf sein amazon-Unternehmen. Die Landesregierung tut alles, um den Niedriglohn in Sachsen zur bestimmenden Lohnart zu halten. 

Wieso ist amazon u.a. nach Leipzig gekommen? Die Stadt und das Land werben mit willigen, äußerst billigen Arbeitskräften. Willig? Die Menschen werden einfach dazu gezwungen durch die Jobcenter gerade dort zu arbeiten.

Es nicht gesetzeswidrig Angestellte zu überwachen, wenn sie es wissen. Es ist nicht gesetzeswidrig Hungerlöhne zu zahlen.

Oder gibt es in Deutschland einen Mindestlohn, von dem man auch leben kann?Will hier in Deutschland überhaupt jemand einen Mindestlohn, von dem jeder leben kann? (Mal vom Wahlprogramm der LINKEN abgesehen). Nein, nicht mal die Gewerkschaften wollen einen Lohn, bei dem man nicht in Armut versinkt.

Und das lastet man amazon an?

Man schreit, dass die Leiharbeiter zu unsäglichen Bedingungen auch aus dem europäischen Ausland kommen.

Ist es nicht gerade Leiharbeit, in die Arbeitslose gezwungen werden? Ist man nicht hier in Deutschland stolz darauf, einen florierenden Arbeitsmarkt zu besitzen? Man vergisst nur dazu zu sagen, dass die Menschen in vornehmlich schlecht bezahlte Jobs und in Leiharbeit vermittelt werden. Die Leiharbeit wurde doch so abgewandelt und angepasst von der Rot-Grünen Regierung, dass sie immer mehr wie ein Geschwür die festangestellten Arbeitnehmer frisst? Ihnen vorführt, was ihnen passieren kann, wenn sie nicht genug willig sind, sich nicht Teile ihres Lohnen abhandeln lassen? Ist das nicht eines der Gründe, warum Leiharbeit so ausufert? Denn billiger ist sie nicht, sie geht nur anders in die Bilanzen ein.

Jubelt man nicht in Deutschland, dass nun sogar Spanier vom deutschen Jobwunder profitieren dürfen? 

Welches Jobwunder? Ein Jobwunder, das nichts am Binnenmarkt bewirkt, weil sich von dem erarbeiteten Geld keiner wirklich etwas mehr kaufen kann, eher weniger? Ein Jobwunder, wo sich die Menschen immer noch ins Jobcenter begeben müssen, um sich aufstockendes STEUERgeld zu holen, damit sie überhaupt ein bisschen über den Monat kommen?

Das soll ein Jobwunder sein? 

Und die Spanier? Hat Deutschland die nicht gerade in die Armutsfalle hineinmanövriert?

Das war nicht amazon.

Wer hat Leiharbeit zum Sklavenmarkt gemacht? 

Amazon nicht. 

Das war die Rot-Grüne Regierung und deren Protagonisten haben das bis heute nicht eingesehen.

Es ist nun fein, dass man die Unternehmen an den Pranger stellt, die die vorgefundenen Rahmenbedingungen für sich gnadenlos ausnutzen. Dafür ist das Unternehmen ein Unternehmen mit kapitalistischer Wirtschaftweise, das für Höchstprofite sorgen muss. Es ist ein Unternehmen, wie alle anderen auch, die vom neoliberalen Mantra profitieren. Ihnen werden keine Ketten durch Gesetze angelegt. 

Die Rahmenbedingungen, die verdammt noch mal ein Staat zum Nutzen des Staats und seiner Einwohner schaffen muss, wurden nur zum Nutzen der Unternehmen geschaffen. Wieso regen wir uns jetzt über amazon auf?

Nicht amazon ist der Bösewicht. Ein Peer Steinbrück ist es z.B., der sich im Wahlkampf als Kumpel des sogenannten einfachen Volkes generieren will und dabei eigentlich kläglich versagt.

Nicht amazon ist der Bösewicht. Rot-grüne-schwarz-gelbe Regierungen haben alles für die Entrechtung der arbeitenden Bevölkerung getan. Man hat ihnen mit H4 Sklavenketten angehängt. 

Welcher Journalist bringt darüber eine Reportage? Welcher Journalist prangert endlich mal unsere asoziale Regierung an, die ihre Asozialität in ganz Europa verbreitet? Ich kenne keine Reportage.

Es ist schon traurig, wenn man ein Ausbeuterunternehmen auch noch beschützen muss. Und dazu bringt mich dieser Räuberregierung. Schlimm!  
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